Greenock in Schottland
Tha mi a’ lorg (Ich suche):
Wer die Stadt Greenock sucht, findet sie 40 Kilometer westlich von Glasgow, im westlichen Schottland. Der gälische Name der Stadt entspricht wahrscheinlich den gälischen Worten für Sonne, grian, und für Hügel, cnoc.
„Kinder des Hochlands“ (Mackay): Schätze an Kultur und Technik
Greenock ist nicht nur die Geburtsstadt des Schriftstellers John Henry Mackay, auch der Beginn der Schatzsuche des Piraten Captain William Kidd. Greenocks berühmtester Sohn ist sicher der Ingenieur James Watt, der „Erfinder der Dampfmaschine“.
Karibische Süße in rauer Seeluft:
Das 1592 gegründete Fischerdorf wurde nach 1707 einem der wichtigsten Häfen an der Westküste Schottlands, vor allem für die Einfuhr von Zucker aus der Karibik. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Zucker-Raffinerien in Greenock gegründet, die letzte Raffinerie schloss 1997. Die Tradition des Schiffbaus ist Greenock seit Anfang des 17. Jahrhunderts mit drei bedeutenden Werften geblieben.
Thigibh a-steach (Kommen Sie herein):
Seinen Gästen bietet Greenock viel Kultur, aber auch eine reiche Auswahl für Sport und Freizeit. Greenock besitzt zwei Golfplätze und mehrere Sportzentren. Aber nicht nur für Golfer bietet Greenock das richtige Grün, auch Wanderer finden hier ein Paradies in der wunderschönen Landschaft Westschottlands. Auch ein Ausflug zum Newark Castle, einer gut erhaltene Burg am südlichen Ufer, lohnt sich. Die Stadt selbst bietet zahlreiche, sehenswerte Kirchen und das Rathaus mit seinem 80m hohen Rathausturm. James Watt wurde ein lebensgroßes Denkmal aufgestellt, besonders sehenswert ist auch das McLean Museum
Slàinte (Prost/Gesundheit):
Greenock bietet eine Vielzahl an Restaurants und Gaststätten, auch Tanzclubs und zahlreiche Bars sorgen für ein abwechslungsreiches Nachtleben. Nicht nur wegen der Sehenswürdigkeiten ist die Stadt daher auch ein sehr beliebter Hafen für Kreuzfahrtschiffe und immer wieder ein lohnender Landgang für die Seefahrer, Slàn leat (Auf Wiedersehen).
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